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Paul Collmann ist in Ostpreußen geboren, aufgewachsen in ländlicher Gegend, bei seinen Vater, der Arzt war. Seine Mutter war sehr früh verstorben, er kann sich an sie kaum mehr erinnern. Nach seinem Studium machte er das Staatsexamen und wurde Lehrer in den Fächern Deutsch, Geschichte und Geographie. In seiner Freizeit unternahm er viele Reisen.

Man kann sich sehr gut in die Zeit, in der die Bücher geschrieben sind, hineinversetzen. So faszinierend und detailgenau sind die Geschichten recherchiert. Es handelt aus längst vergessenen Zeiten. Die Wünsche und Sehnsüchte der Menschen in Deutschland vor und zwischen den Kriegen, ihre Träume und Ängste. Der Konflikt zwischen Tradition und den Vorstellungen der Jugend, aber auch die Klassenunterschied zwischen Adel und Bürgerlichen.



Mit Heinz Gödecke hat er einen Roman vorgelegt, eine einfühlsame Saga, die Anfang des 20. Jahrhunderts zur Zeit der Auswanderungswelle spielt. Er wurde durch viele Geschichten und Erinnerungen an die Zeit der jungen Bundesrepublik inspiriert, vor allem aber durch einen einjährigen Auslandsaufendhalt in Brasilien. Eine weitere Quelle der Inspiration bot ihm der frühere Leerstuhl an einem privaten Gymnasium an der Nordsee. 





Heinz Gödecke wuchs Anfang des 20. Jahrhunderts unter armen Verhältnissen in Norddeutschland auf. Sein Lehrer erkannte früh das Talent und gewann mit dem örtlichen Pastor einen Förderer, sodass der Junge auf eine weiterführende Schule gehen konnte. Aber das Glück war nicht ewig auf seiner Seite. Für ein Fischerleben war er aber auch nicht geboren, so suchte er sich nach Abbruch der Schule in der Stadt eine Arbeit. Als dort seine Jugendliebe sich das Leben nahm, setzte er kurzerhand seine Auswanderungspläne mit dem bereits einmal in Brasilien gewesenen Freund um. Die Erlebnisse in Brasilien lassen den jungen Mann erwachsen werden. Er übernimmt Verantwortung für ein Findelkind und schlägt ein Angebot eines Großgrundbesitzers uneigennützlich aus. Ein Jahr war vergangen, zurück aus der Ferne, wo er nebenbei ein kleines Vermögen zusammentrug, konnte er damit jetzt studieren. Ausgerechnet in die Tochter eines Adeligen musste er sich alsbald verlieben. Da hatte er als Bürgerlicher bald den ganzen Adelsstand am Hals. Die erhoben so schwere Vorwürfe, dass der Schwiegervater in spe Hausverbot erteilte. So verteidigte er sich vor einem Ehrengericht und der Schuss ging für die Neider nach hinten los.

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„IN MEMORIAM HEINZ GOEDECKE, Erfinder der Wunschkonzerte des Großdeutschen Rundfunks...“. DER SPIEGEL



Eine weitere Saga von Paul Collmann, die in den 30iger Jahren des 20. Jahrhunderts spielt und sich unter anderem um ein längst vergessenes Arsenal in Berlin dreht, geht es um einen Professor der alles für seine Ideologie außer acht lässt.





Kurzbeschreibung:

Tess, eigentlich hieß sie Marie-Therese, wie sie ihr Vater zu nennen pflegte, studierte Chemie in einer von Männern dominierenden Zeit. Von den Plänen des Patriarchen, eine Verbindung mit jemanden einzugehen, dessen Stammbuch auf das Adelsgeschlecht der Hohenstaufener zurückzuführen war, wollte sie nichts wissen. Kurzer Hand lies sie den feudalen Herren vor den Augen der Eltern sitzen und folgte ihrem Professor, den sie vergötterte und verherrlichte, nach Berlin um bei einem geheimen, vom Staat finanzierten Atomforschungsprojekt mitzuwirken.
Als der verschollene Vater ihrer neuen, aus Chile stammenden Freundin plötzlich in Berlin auftaucht, wurde sie misstrauisch. Es wäre nicht das erste geplante Attentat auf den Professor. Ihr Vetter, Major beim Heer, in dessen Villa sie sich zwischenzeitlich einquartierte, und ein mysteriöser Geheimagent, der sie auch für sich gewinnen wollte, nahmen die Ermittlungen auf.
Von den kriegsentscheidenden Vorteilen des Projekts überzeugt, sah sich die Armee schon im Besitz dessen. Als dann von den ersten erfolgreichen Tests etwas durchsickerte, wurde auch eine internationale Loge darauf aufmerksam. Für dessen Ziel, die Balance der Weltmächte zu erhalten, wollten sie den Professor für sich gewinnen und unterbreiten ihm ein verlockendes Angebot. Eine innere Zerreißprobe begann.



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